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Let’s push things forward - Antifa Veranstaltungsreihe in Treptow-Köpenick |
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18.6. :: 19 Uhr :: INSEL-BERLIN :: Alt-Treptow 6 :: Bus 166, 167 und 265 :: Nähe S-Bhf Plänterwald de*fence! Antirassistische Kampagne zum 15. Jahrestag der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl Am 5.7.2008 findet in Berlin eine bundesweite Demonstration antirassistischer und migrantischer Initiativen statt. Diese ist Höhepunkt der Kampagne "de*fence!". Die Macher_innen wollen über die rassistische Gesetzgebung, die Abschiebepraxis der Behörden und den alltäglichen Rassismus in Deutschland informieren und fordern gleiche Rechte für alle Menschen. anschließend: Filmvorführung „Als die Deutschen vom Himmel fielen“ (BRD 2008) Der Dokumentarfilm erzählt vom Widerstand der Bevölkerung auf Kreta gegen die deutschen Truppen, die im Mai 1941 die Mittelmeerinsel angriffen. Für die Frauen, Männer und Kinder war es ein Kampf um Freiheit, gegen die Vernichtung ihrer Angehörigen und die Zerstörung der Dörfer. Den Erzählungen der griechischen Widerstandskämpfer folgend greift der Film noch eine weitere Spur auf: An 1941 errichteten Ehrenmälern pflegen Wehrmachtsveteranen im Schulterschluss mit Bundeswehrsoldaten ihre revisionistische Geschichtsschreibung und leugnen damit ihre Verbrechen an der griechischen Bevölkerung.
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75. Jahrestag der Köpenicker Blutwoche |
21. Juni 2008 Im Juni 1933 wütete in Köpenick der faschistische Mob. Mehr als 500 Menschen wurden von der SA verschleppt, gefoltert, zu Krüppeln geschlagen. Dutzende wurden ermordet oder starben an den Folgen der Mißhandlungen. Mit diesem blutigen Terror gegen politische Gegner_innen festigten die Nationalsozialist_innen ihr 12-jähriges Regime. Mit einem feierlichen Gedenkakt wird den Opfern des deutschen Faschismus gedacht. eine Veranstaltung des Bundes der Antifaschist_innen Köpenick e.V. Programm:
- 10:00 Uhr :: Rathaus Köpenick
Gedenkveranstaltung der BVV und des Bezirksamtes
- 12:00 Uhr :: Freiheit 14
Ehrung für das Pfarrer-Ehepaar Ratsch, das in schwerer Zeit Zuflucht und Hilfe für Verfolgte bot
- 12:45 Uhr :: Denkmal für die Opfer der Köpenicker Blutwoche auf dem Platz des 23. April
Gedenkveranstaltung der BVV Treptow-Köpenick und der VVN-BdA Köpenick e.V. Angehörige von Opfern und NS-Verfolgten sprechen und musizieren: MdB Dr. Gregor Gysi, Prof. Dr. Eva Böhm, Jürgen Hilbrecht, Karsten Troyke Junge Antifaschist_innen erinnern an die Toten
- 14:00 Uhr :: Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche, Puchanstraße 12
Eröffnung der neu gestalteten Ausstellung durch das Bezirksamt
- 15:30 Uhr :: Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche, Puchanstraße 12
„Schweigen ist Zustimmung“, Jugendprogramm des „Stadttheater Cöpenick“ |
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Ob in Neukölln, Dresden, Halbe oder anderswo – Naziaufmärsche blockieren ist unser Recht |
Am 01. Dezember 2007 marschierten 600 Neonazis aus der ganzen Bundesrepublik für ein rechtes Jugendzentrum durch Berlin-Neukölln. Am Rande des Aufmarsches kam es immer wieder zu Protesten. Über 1000 Menschen stellten sich auf verschiedenste Art und Weise den Neonazis in den Weg. Auf der von einem breiten Bündnis organisierten Gegenkundgebung redeten u.a. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Walter Momper (SPD) und der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Gregor Gysi. Momper und Gysi wiederholten unter dem Beifall der DemonstratInnen ihre Forderungen nach einem Verbot der NPD. Ein Verbot der NPD sei „eine Bringepflicht der Politik in diesem Land", sagte Momper, Gysi bezeichnete die NPD als "verfassungswidrig". Einhellig begrüßten sie das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Neonazis. Einigen GegendemonstrantInnen soll ihre Zivilcourage jetzt aber teuer zu stehen kommen. Etwa 100 AntifaschistInnen hatten an der Lipschitzallee / Fritz-Erler-Allee den Naziaufmarsch zeitweilig blockiert. Die Polizei räumte die Straße und stellte von 40 Personen die Personalien fest. Mitte Januar 2008 erhielten sie vom Berliner Landeskriminalamt wegen "Teilnahme an einer unerlaubten Ansammlung (§113 OWiG)" einen Bußgeldbescheid in Höhe von 223 Euro Es ist unverständlich und unerträglich, wenn einerseits von PolitikerInnen aller demokratischen Parteien immer wieder Zivilcourage gegen Rechts eingefordert wird und andererseits tatsächlich gezeigte Zivilcourage mit Bußgeldverfahren und auch mit Verletzungen als Folge brutaler Polizeiaktionen "bezahlt" werden müssen. Ziviler Ungehorsam ist ein legitimes Mittel, sich gegen Naziaufmärsche zur Wehr zu setzen. Viele von den Bußgeldbescheiden Betroffenen haben das skandalöse Verhalten der Berliner Polizeibehörden nicht hingenommen und Widerspruch gegen die Bescheide eingelegt. Wir erklären: Wenn Nazis marschieren, werden wir dagegen protestieren. Wenn es notwendig ist auch mit einer Blockade! Denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Wir fordern die Rücknahme der Bußgeldbescheide! Der Vorstand der Berliner VVN-BdA e.V. Berlin, Februar 2008 Unterstützt die Betroffenen mit Spenden unter dem Stichwort: "Rudow " ! Konto: Berliner VVN-BdA e.V., POSTBANK, BLZ 10010010, Kto. 315904105 Neben der Erklärung des VVN-BdA Berlins veröffentlichte auch das Antifaschistische Bündnis Süd-Ost [ABSO] eine Pressemitteilung zu den skandalösen Vorgängen. Die aktuellste UnterstützerInnenliste gibts beim Berliner VVN-BdA. Bisherige UnterzeichnerInnen (Stand 17.Februar): Sevim Dagdelen (MdB) DIE LINKE Dr. Ruth Strohschein Dr. Hartwig Strohschein Antifaschistisches Bündnis Südost Evrim Baba (MdA) DIE LINKE Karin Kant BVV Treptow-Köpenick Jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion in Treptow-Köpenick Michael Böttrich, Fraktionsgeschäftsführung Bündnis 90 / Die Grünen Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte Antifaschistische Aktion Bernau, Dr.Hans Erxleben, Mitglied im Fraktionsvorstand "DIE LINKE" BVV Treptow-Köpenick Gabriele Bofinger, Treptow-Köpenick Antifaschistische Initiative Reinickendorf [AIR] [ABM] - Antifaschistisches Bündnis Marzahn-Hellersdorf AIM Antifaschistische Initiative Moabit LandessprecherInnenrat von linksjugend ['solid] Berlin, dem Jugendverband der LINKEN Basisorganisation Neuköllner Norden (BO.NN) der Linken Neukölln ALB (Antifaschistische Linke Berlin) LAG Rechtsextremismus der Partei DIE LINKE Initiative gegen das Chipkartensystem Berlin |
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Was tun wenn die NPD vor der eigenen Schule Material verteilt Für die kommenden Wochen hat die NPD angekündigt ihre Schülerzeitung, die "Brennessel" oder den "Stachel" vor Berliner und Brandenburger Schulen zu verteilen. Wie kann man das am besten verhindern? Ein Beispiel aus Mecklenburg-Vorpommern zeigt, dass Euer Protest das effektivste Mittel ist. Steht die NPD mit einem Infotisch vor Eurer Schule, könnt Ihr andere SchülerInnen, am besten Eure Freunde oder Geschwister dazu auffordern mit Euch zusammen dem Stand der NPD auf die Pelle zu rücken. Das soll nicht heißen, dass Ihr die körperliche Konfrontation mit der NPD suchen sollt, ganz im Gegenteil. Schützt Euch selbst und andere! Blockiert den Stand in dem Ihr Euch einfach dort hinstellt und "Nazis raus" ruft oder "Haut ab". Ihr könnt natürlich auch so viel Infomaterial der NPD einsammeln wie Ihr wollt und es in die nächstgelegene Mülltonne verfrachten. Ist alles nicht verboten und es stärkt das Gefühl, dass Ihr nicht allein gegenüber den Nazis seid. Wenn Ihr viele seid, die laut rumschreien und der NPD das Gefühl geben, dass sie nicht erwünscht ist, wird Eure Schule sicher in Zukunft von der NPD verschont bleiben. |
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